St. Hubertus Schützenbruderschaft Bremke e.V.
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Schützenfest 2012

"Schmiede" und Lothar haben es geschafft!

Im Jahr 2000 war er Schützenkönig und lange Jahre Königsoffizier der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Bremke. "Na ja, wenn man ihn selber gebaut hat, dann kennt man ja auch seine Schwachstelle", diesen Satz musste sich der neue Kaiser Lothar Elsner von seinen Mitstreitern bei den vielen Gratulationen öfter anhören.

Span­nender konnte kein Kaiser­schießen sein. Bei strah­lendem Sonnen­schein war die Stim­mung unter der Vogel­stange groß­artig. Von 41 ehema­ligen Schüt­zen­kö­nigen der St. Huber­tus-Schüt­zen­bru­der­schaft Bremke gab es elf ernste Bewerber. Lothar Elsner, der 49-jährige Dach­decker, selber Erbauer des hölzernen Kaiser­vo­gels, war mit dem 148. Schuss erfolgreich und sicherte sich den Kaiser­titel für die kommenden fünf Jahre.

Im Anschluss an das Kaiserschießen ermittelten die Hubertus-Schützen ihren neuen Jungschützenkönig. Sebastian Schulte-Fecks (22), selbständiger Forstwirt, holte den Hölzernen mit dem 98. Schuss von der Stange.

Bei den zahlreichen Ehrungen am Sonntagmorgen waren vom Sauerländer Schützenbund der stellvertretende Kreisoberst Reinhard Schauerte und Kreisschießmeister Peter Keggenhoff in einer besonderen Mission unterwegs. Sie vergaben in der Bremker Schützenhalle den höchsten Orden des Sauerländer Schützenbundes, den Orden für hervorragende Verdienste. "Hier und heute gilt es einen Schützenbruder auszusegnen, der sich in hervorragender Weise um das Schützenwesen im kurkölnischen Sauerland verdient gemacht hat", begann Reinhard Schauerte seine Laudatio. Günter Schulte kam diese Würde zuteil. Im Jahr 1971 trat Schulte der St. Hubertus Schützenbruderschaft Bremke bei. Seit 1991 ist er Mitglied im Vorstand. Hervorragende Durchführung des alljährlichen Vogelschießens, zuverlässige Pflege und Verwahrung der vereinseigenen Waffen, Wartung der Schließanlagen, sowohl der Vogelstange als auch der Schießbahn übt Schulte verantwortungsvoll aus. Seit vielen Jahren hat er die Leitung der Schießsportgruppe inne. "Bei allen Vorstandsarbeiten insbesondere bei Baumaßnahmen bist Du immer ansprechbar", lobte Reinhard Schauerte. Ehefrau Elfriede bekam einen Blumenstrauß.

Ein knappes Stündchen dauerte es, bis mit dem 131. Schuss der selbstständige Metallbaumeister Martin Schulte dem Königsvogel den Garaus machte. Schon seit einigen Jahren bemüht sich der 42-jährige Familienvater, die Hubertus-Schützen in Bremke zu regieren. Ehefrau Andrea unterdrückte Freudentränen und umarmte ihren Mann aufs Herzlichste. Jordi, der fünfjährige Sohn, wurde vom Kirmesplatz geholt und nahm an der Freude der Eltern teil, zog es dann aber nach dem Fototermin vor, wieder zu seinen Freunden zu gehen. 1998 übernahm Martin Schulte das Familienunternehmen, welches nun in der vierten Generation geführt wird: "Bauschlosserei Schulte", Im Stakelbrauk, Bremke. Seine Frau Andrea, Fachwirtin für kaufmännische Betriebsführung im Handwerk, steht ihrem Mann tatkräftig zur Seite. Viel freie Zeit für Hobbys bleibt dem neuen Schützenkönig nicht. Seit Jahren fungiert er als Vizekönigsoffizier seiner Bruderschaft. Dann gibt es noch den "Blau/Weiß 1986 e.V." Kegelclub, dem er angehört.

Vizekönig der Bruderschaft wurde im Anschluss an das Königsschießen mit dem 43. Schuss Klaus Odenthal aus Ostwig. Er ist der Schwager des neuen Königs Martin Schulte. Der 53-jährige Maschinenbauer und CNC-Programmierer erkor seine Gattin Claudia zur Vizekönigin.

(Bericht Sauerlandkurier vom 30.05.2012)