St. Hubertus Schützenbruderschaft Bremke e.V.
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Schützenfest 2017

Kaspar Kämper neuer Schützenkönig in Bremke

Der 104. Schuss war der entscheidende: Kaspar Kämper ist neuer König der St.-Hubertus-Schützen in Bremke. Benedikt Hümmler wird Schützenkaiser.

Schnelles Gefecht bei herrlichstem Schützenfestwetter an der Vogelstange in Bremke. Schon mit dem 104. Schuss fiel der Äar aus dem Kasten, fast vollständig. Sieger war Kaspar Kämper: Der 42-jährige Fahrdienstleiter bei der Deutschen Bahn in Paderborn konnte im vierten Änlauf jubeln. Er ist neuer König der St.-Hubertus-Bruderschaft.
Zuvor hatte sich Kämper, dessen Hobbys das Eisenbahn-Fotografieren und das Schützenwesen sind, ein spannendes Gefecht mit Sebastian Schulte-Fecks geliefert. Vater Paul Kämper war vor 60 Jahren König der St.-Hubertus-Schützen. Den Hofstaat stellen seine Familie und die alte Nachbarschaft. Novum: Der König geht ohne Königin.

Vizekönig, Jungschützenkönig.
Den Titel des Vize-Königs errang Michael Plett. Der 17-jährige Landwirt benötigte 158. Schuss. Er regiert mit Theresa Wiese aus Meschede. Jungschützenkönig wurde mit dem 62. Schuss der 16-jährige Schüler Philipp Hümmler, der jüngste Sohn von Kaiser Benedikt Hümmler. Er nahm Pauline Kemper zur Königin.

14 Bewerber wollen Kaiser werden
Weniger als eine Stunde und 82 Schuss brauchte es am Samstag, um den neuen Kaiser zu ermitteln – Benedikt Hümmler hatte sich in einem kurzweiligen Vogelschießen gegen seine 14 Mitbewerber um die Kaiserwürde durchgesetzt. Damit hat er den bisher amtierenden Kaiser Lothar Elsner abgelöst. Der neue Kaiser Benedikt Hümmler repräsentiert den Schützenverein nun für fünf Jahre.
Unterstützt wird der 50-Jährige während seiner zukünftigen Regentschaft durch Ehefrau Ängelika und seine drei Söhne Philipp, 16 Jahre, Lukas, 21 Jahre, und den 23-jährigen Florian. Benedikt Hümmler engagiert sich als zweiter Vorsitzender im Bremker Schützenverein und hat die Königswürde im Jahr 2014 errungen. Der Hobby-Jäger aus Bremke ist Geschäftsführer bei Transfluid in Schmallenberg. „Kaiser werden will man immer“, merkte der glückliche Sieger an.

(Bericht "Westfalenpost" - Gudrun Schulte - vom 06.06.17)